Experten-Meinungen
Anerkannte Experten bewerten die Errichtung von nachhaltigen Teakholz-Plantagen an der Pazifikküste Costa Ricasa als sehr positiv:
Diego Pérez, PhD.
Diego Pérez hat sich primär auf die Erforschung der forstwirtschaftlichen Aspekte von Teakholz spezialisiert. In der Branche ist er als profunder Fachmann anerkannt und wird gelegentlich als „Mr. Teak“ tituliert. Er forschte an internationalen Universitäten und bietet Beratungsleistungen an.
Ich arbeite seit 15 Jahren an Teakholzprojekten und habe mein Doktorat mit einer Dissertation über Teakholz in Costa Rica abgeschlossen. Die Region von Parrita und generell die Pazifikküste ist optimal für die Kultivierung von Teak, wegen der Bodenbeschaffenheit, unterschiedlichen Höhenlagen und klimatischen Bedingungen, die jenen entsprechen, wo Teakholz natürlich vorkommt. Diese Areale sind unregelmäßige Blöcke. Es wechseln sich Teakwald, Schutzzonen und Flüsse mit dem Naturwald ab. Die Teak-Plantagen sind also keine monokulturellen Flächen, sondern eine Kombination mit naturbelassenem Regenwald.
Die Plantagen benötigen keine Pestizide oder Chemie, um die Pflanzen gegen Insekten und Krankheiten zu schützen. Es existieren praktisch keine Krankheiten oder Schädlingsbefall, weil Teak eine sehr starke Spezies ist. Um die optimale Qualität des Holzes zu gewährleisten, werden die Bäume intensiv gepflegt – zum Beispiel das richtige Entfernen der Äste garantiert beste Holzqualität. Projekte wie jene der Teak Holz International AG schaffen auch Arbeit für die lokalen Arbeitskräfte."
William Vásquez Carballo, MSc.
ist Leiter der Abteilung Forst-Samenbank, Natur und Umwelt am CATIE tropisches Agrarforschungs- und Ausbildungszentrum) in Turrialba, Costa Rica.
Die nationale Forst-Samenbank am CATIE verkauft ausschließlich zertifizierte Teaksamen aus geprüftem Anbau an Kunden, die großen forstwirtschaftlichen Anbau betreiben. Die von uns kontrollierten Samen werden vorgekeimt und sobald sie die richtige Größe erreicht haben, werden sie in sogenannten „Jiffy-Pots“ weiter-gezogen. Schon nach acht bis zehn Wochen können die Teak-pflänzchen im Freien ausgepflanzt werden. Durch unser wissenschaftlich fundiertes Qualitätssystem können wir sicherstellen, dass aus einer bestimmten Menge Samen eine garantierte Menge an Pflanzen aufgehen wird. Dies ist für den Plantagenbetreiber von höchster Wichtigkeit.
Dr. Róger Moya Roque
Professor am CIIBI Forschungsinstitut der Technischen Forstfachhochschule in Cartago, Costa Rica. Das Spezialgebiet des Instituts ist die Holztechnologie, es widmet sich hauptsächlich den physikalisch-mechanischen Eigenschaften der verschiedenen Holzarten, so auch von Teak.
Wir prüfen die Hölzer in Hinblick auf ihre mögliche industrielle Nutzung. So machen wir etwa Analysen der Widerstandsfähigkeit des Holzes, wenn dieses zum Beispiel für Böden eingesetzt werden soll. Fast alle derartigen Proben in Costa Rica werden bei unserem Institut in Auftrag gegeben. Teak ist international bekannt, weil es exzellente Eigenschaften bezüglich Haltbarkeit hat. Daher wird es am Weltmarkt nachgefragt, besonders in Europa und Amerika steigt die Nachfrage.
Dort wird Teak besonders wegen der regelmäßigen Holzstruktur und seines schönen Aussehens geschätzt. Schon während des Wachstums ist es sehr widerstandsfähig und gegen Insekten unempfindlich. Das bedeutet, dass aus natürlichen Gründen kein Einsatz von Pflanzenschutzmitteln notwendig ist. Teakholz wird in Costa Rica seit vielen Jahrzehnten angepflanzt. Das tropische Klima in unserem Land begünstigt eine rasche Ernte. Wir sprechen von 15 bis 20 Jahren.









